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    <title>Ökologie und Verbraucherschutz</title>
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    <link>http://gruene-lippstadt.de/</link>
    <language>de</language>
    <pubDate>Sun, 26 Jul 2009 11:04:12 +0200</pubDate>
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      <title>BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN gegen Factory-Outlet-Center im ländlichen Raum</title>
      <description><![CDATA[Gemeinsam mit 13 weiteren Parteiverbänden der Region haben die Grünen in Lippstadt <strong>eine Erklärung als Offenen Brief an das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr</strong> des Landes Nordrhein-Westfalen zu Händen des Ministers Harry K. Voigtsberger gerichtet. <br /><br />In diesem Schreiben sprechen sich die Unterzeichnenden <strong>gegen die Planungen für ein Factory-Outlet-Center (FOC) in Werl</strong> aus. Die Ansiedlung solcher Mega-Verkaufszentren führt zu einem <strong>selbstmörderischen Verdrängungswettbewerb</strong> im ländlichen Raum, der den Zielen der Landesentwicklung widerspricht. <br /><br />Die GRÜNEN fordern die <strong>schnellstmögliche Entwicklung einer neuen rechtssicheren Rahmengesetzgebung</strong>, die nach dem sogenannten „Ochtrup-Urteil“ notwendig geworden ist. Kommunale Selbstverwaltung darf eine Landesentwicklungsplanung nicht ad absurdum führen, wie es nach diesem Urteil vom 30. September 2009 möglich geworden ist. <br /><br />Die GRÜNEN wenden sich insbesondere auch <strong>gegen die großflächige Versiegelung</strong> und damit den Verlust besten Ackerbodens, der als Ackerfläche wesentlich dringender benötigt wird als eine zusätzliche Einkaufsmeile auf der grünen Wiese, die <strong>unsere Innenstädte weiter ausbluten</strong> ließe. <br /><br />Die meisten Kommunen bemühen sich seit Jahrzehnten mit Einzelhandelskonzepten und ähnlichen Steuerungsinstrumenten um den <strong>Erhalt und die Attraktivität der Innenstädte</strong>, dies auch oft mit finanzieller Unterstützung des Landes. Die Ansiedlung eines <strong>FOC in der für Werl geplanten Größenordnung</strong> wäre ein Schlag ins Gesicht des Einzelhandels und bezogen auf die Entwicklung der letzten Jahre <strong>absolut kontraproduktiv</strong>.<br /><br />Die Unterzeichnenden sprechen für die Parteiverbände in Arnsberg, Ense, Fröndenberg, Hamm, Iserlohn/Hemer, Lippstadt, Menden, Schwerte, Soest, Sundern, Unna, Warstein, Werl und Wickede. <br />]]></description>
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      <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 21:57:00 +0100</pubDate>
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      <title>9 ha Grünstreifen in Lippstadt als Ackerflächen genutzt</title>
      <description><![CDATA[Antrag Bündnis90/Die Grünen  - Umsetzung der Resolution des Landschaftsbeirates  <br /><br />Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen beantragt, über das Ausmaß der Problematik auf städtischem Gebiet ausführlich zu informieren.<br /><br />Die Fraktion Bündnis 90 / die Grünen beantragt, dass nach dem Vorbild der Gemeinde Lippetal die Wegeränder durch eine Verordnung besonders geschützt werden. Außerdem wird beantragt, dass die Stadt Lippstadt ihr Unterhaltungs- und Pflegekonzept für Wegeränder nach dem Vorbild der Gemeinde Möhnesee umstellt.<br /><br /><br />Begründung: <br /><br />Der Landschaftsbeirat hat in einer Resolution an die Kommunen appelliert, mit Hilfe einer EDV-Unterstützung des Kreises zu überprüfen, ob und in welchen Umfang kommunale Grundstücke unbefugt genutzt werden. Im Anschluss an die Auswertungen dieser Überprüfung sollen die Gemeinden dann darauf hinwirken, die Grün- und Wegeseitenstreifen wieder in der gesamten Flurstückgröße herzustellen. Es ist besonders hervorzuheben, dass diese Resolution von den Vertretern aller Interessensgruppen, und insbesondere auch den Vertretern der Landwirtschaft ausdrücklich mitgetragen wird.<br /><br />Dieser Resolution haben sich die Landrätin und der Kreistag ausdrücklich angeschlossen. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind bereits informiert worden. In der Resolution wird ausdrücklich darum gebeten, diese in den Gremien zu diskutieren.<br /><br />Für die Stadt Lippstadt werden über 9 Hektar an Flächen unbefugt genutzt. Deshalb ist es von besonderem Interesse zu erfahren, welche Maßnahmen die Stadt ergreifen will, um diesen Zustand zu beenden. Schon aus ökologischer, jagdlicher und wirtschaftlicher Sicht ist die Rückgewinnung dieser Flächen auch für Lippstadt von großer Wichtigkeit. <br /><br />In der Resolution wird ausdrücklich gelobt, dass die Gemeinde Lippetal, die ihre Wegeränder bereits 2006 durch eine Verordnung besonders geschützt und das Vernichten des Pflanzenbewuchses oder die anderweitige Nutzung der Banketten und Wegränder verboten hat. Auch das Unterhaltungs- und Pflegekonzept für Wegeränder, dass die Gemeinde Möhnesee 2010 aufgestellt hat, halten die Mitglieder für vorbildlich. Deshalb sollte sich Lippstadt an diesen Maßnahmen orientieren.<br /><br /><br /><strong></strong><br />]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/id-9-ha-gruenstreifen-als-ackerflaechen-genutzt.html</link>
      <pubDate>Fri, 22 Jul 2011 15:15:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Herr Brüderle, stoppen Sie die Einführung von E 10!</title>
      <description><![CDATA[<strong>Ein Kraftstoff, der das Ziel seiner Einführung weit verfehlt</strong><br />Der Grund für die <strong>Einführung von E 10</strong> war und ist die von der EU beschlossene <strong>Reduzierung des CO2-Ausstosses</strong> im Rahmen des Klimaschutzes. Sie hat aber keinerlei Vorschriften gemacht, wie diese Reduzierung erreicht werden soll. Also ist auch die Einführung von E 10 nicht zwingend für die Bundesregierung. Die <strong>Umweltbilanz von E 10 ist insgesamt negativ</strong>, da die Autos einerseits mit E 10 genauso viel CO2 in die Luft ausstoßen wie mit Super Benzin. Andererseits werden aber mehr Flächen für den Anbau von z.B. Weizen, Mais und Zuckerrohr in Brasilien, USA und auch hier in Deutschland gebraucht. Da stellt sich wieder einmal die <strong>Frage nach</strong> <strong>Tank oder Teller</strong>. <br /><br /><strong>Es gibt bessere Wege     </strong>             <br /><strong>Zusätzliche Nachteile</strong> entstehen dem Verbraucher aber durch negative Konsequenzen in Form von <strong>höheren</strong> <strong>Kosten </strong>durch teureres Benzin und unabsehbaren <strong>Folgen für die Haltbarkeit ihrer Autos</strong>. So ist beispielsweise noch nicht geklärt, ob die Motoren der Autos, die E 10 angeblich vertragen, auch noch so lange halten werden wie mit Super Benzin.<br /><strong>Sinnvolle Maßnahmen</strong> zur Reduzierung der CO2-Bilanz in Deutschland wären z.B. die <strong>Förderung spritsparender Autos</strong> , die Abschaffung von Förderungen für „Sprit-Schlucker“ oder die verpflichtende <strong>Reduzierung der Grenzwerte für den CO2-Ausstoss</strong> bei allen Automodellen. Doch hier ist die Bundesregierung jedoch gegenüber der Autolobby eingeknickt. Auch die Einführung eines <strong>Tempolimits</strong> reduziert den CO2-Ausstoß, ist aber wiederum unbeliebt bei den Autofahrern. Das sind nur einige sehr wirksame Beispiele für eine effektive Reduzierung des CO2-Ausstosses.<br /><span style="font-size: 11px;"><strong>Wir fordern Herrn Brüderle auf: nehmen Sie den Klimaschutz ernst und setzen endlich auf effektive Maßnahmen!</strong></span>]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/herr-bruederle-stoppen-sie-die-einfuehrung-von-e-10.88.html</link>
      <pubDate>Wed, 18 May 2011 17:31:00 +0200</pubDate>
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      <title>Wir haben keinen Pazifik vor der Haustür</title>
      <description><![CDATA[Die Atomkatastrophe in Japan hat auch eine neue Debatte um die Sicherheit und die Zukunft der Atomkraftwerke in Deutschland entfacht.<br /><br />„Nicht nur für uns Grüne stellen die Ereignisse in Japan eine Zäsur dar, auch für zahlreiche Bürger/Innen in Lippstadt. Bis letzte Woche hatten wir in Deutschland angeblich noch die sichersten AKW der Welt und bis zu den Ereignissen in Fukushima waren die Mahner für viele nicht ernstzunehmende Zukunftsverweigerer, die überzogene Ängste schürten. Bis vor zwei Wochen war das Restrisiko vernachlässigbar. Jetzt plötzlich geht der Bundesregierung angeblich Sicherheit über alles – für ganze drei Monate“, stellt das Grüne Ratsmitglied Wilhelm Rönnau fest. <br /><br />Die Lippstädter Grünen loben die Ankündigung von Stadtwerke-Chef Siegfried Müller, in seiner Geschäftspolitik zukünftig stärker als bisher auf Erneuerbare Energien zu setzen, kritisieren aber entschieden sein Festshalten an Atomkraftwerken als Brückentechnologie. Anders als der Stadtwerke-Chef ist W. Rönnau davon überzeugt, dass wir kein Versorgungsproblem bekommen, wenn wir aus der Atomenergie aussteigen: „Der maximale Stromverbrauch in der Bundesrepublik liegt bei 80 Gigawatt, meist liegt er deutlich darunter. Vorhandene konventionelle Kraftwerke haben eine Kapazität von gut 70 Gigawatt, Wasserkraftwerke steuern mehr als 10 Gigawatt bei. <br /><br />Der maximale Stromverbrauch besteht werktags zur Mittagszeit, günstiger weise also dann, wenn Solarstromanlagen auf Deutschlands Dächern besonders viel Strom produzieren.“ „ Am 15. März, also erst vor wenigen Tagen“, pflichtet ihm sein Grüner Parteifreund H. Gesterkamp bei,  „speisten die bisher installierten Photovoltaikanlagen mittags rund 8 Gigawatt ins Netz ein. Hinzu kam an diesem Tag Windstrom mit bis zu 10 Gigawatt. In den vergangenen Wochen lieferte die Windenergie teilweise 15 - 22 GW Strom.“ <br /><br />Die Grünen vermissen in den Äußerungen von Herrn Müller auch eine Stellungnahme zu Fragen der Sicherheit der AKW in Deutschland, denn „ Wir haben keinen Pazifik vor der Haustür“, fasst Wilhelm Rönnau seine Skepsis zusammen. Seiner Meinung sind strengere Sicherheitsmaßnahmen nötig und „ die sind relativ einfach zu identifizieren und anzuordnen – spätestens seit 2009, seit das noch von Jürgen Trittin in Auftrag gegebene strengere „Kerntechnische Regelwerk“ vorliegt“, präzisiert H.Gesterkamp, der eine ernsthafte Sicherheitsüberprüfung von atomaren Anlagen in drei Monaten für schlicht unmöglich hält – dafür bräuchte es nach Expertenmeinung mindestens ein bis anderthalb Jahre, auch unabhängig davon, dass mit Herrn Hennenhöfer ein ehemaliger Atom-Manager im Bundesumweltministerium verantwortlich für die Sicherheitsüberprüfung der Atomkraftwerke ist. (Er hat nach Ansicht der Lippstädter Grünen gerade wieder gezeigt, dass er sich vor allem für die Interessen der Atomkonzerne einsetzt, weil er erlaubt hat, weiterhin den umstrittenen plutoniumhaltigen MOX-Brennstoff in Deutschland einzusetzen.) Dabei ist es genau dieser, der die Bewohnbarkeit im Umkreis des japanischen Atomkraftwerks Fukushima bedroht.<br /><br />Abwarten und prüfen reicht nicht mehr. Deshalb fordern auch die Grünen in Lippstadt, dass die Regierung die sieben ältesten AKWs und das besonders unsichere in Krümmel sofort und endgültig vom Netz nimmt, dass sie ferner das seit 2009 vorliegende strengere „Kerntechnische Regelwerk“ in Kraft setzt und es einer unabhängigen Prüfung aller AKW zu Grunde legt; darüber hinaus müssen vor dem Hintergrund der Ereignisse in Japan die Sicherheitsstandards weiter verschärft, an die neuen Erkenntnisse angepasst und neue Risikoszenarien geprüft werden.<br /><br />„Parallel zur Neubewertung der Atomrisiken wollen wir auch eine Neubewertung der Konflikte um den Ausbau und die Förderung der Erneuerbaren Energien, der Stromnetze, der Speicher sowie der Strompreise“, blickt W. Rönnau nach vorne. „Um schnellstmöglich und endgültig komplett aus der Atomkraft auszusteigen, müssen jetzt alle Anstrengungen unternommen werden für  ein beschleunigtes Wachstum der Erneuerbaren Energien, konkrete Maßnahmen für mehr Energieeffizienz sowie einen konsequenten und schnellen Netzausbau. Alte Atomkraftwerke und neue Kohlekraftwerke verhindern Investitionen in Erneuerbare Energien“, fährt er fort. Den Netzausbau verhindern seiner Meinung nach nicht Bürgerinitiativen und Grüne, wie vielfach behauptet, sondern bürokratische Planung über die Köpfe der betroffenen Anwohner hinweg und das Desinteresse der Energiekonzerne.<br /><br />Die Grünen möchten die Planung und den Ausbau von Anlagen Erneuerbarer Energien, Netzausbau und Energiespeicher durch Transparenz bei der Planung und frühzeitige Bürgerbeteiligung sowie durch Erdverkabelung beschleunigen. Sie setzen sich dafür ein, den dringend erforderlichen Netzausbau nicht allein den Netzbetreibern zu überlassen, sondern ihn unter staatlicher Kontrolle mit Bürgerbeteiligung voranzubringen. Bessere Beratung, strenge Energievorgaben für Geräte, die Förderung von Spargeräten und den Austausch von Stromheizungen sollen helfen, den Stromverbrauch bis 2020 deutlich zu senken. „Wer jetzt neue Kohlekraftwerke für eine Alternative hält, läuft in eine energiepolitische Sackgasse. Neue Kohlekraftwerke sind klimaschädlich und Hindernisse auf dem Weg zur Energiewende, wo doch unsere Nachkommen auch schon unter den atomaren Hinterlassenschaften der AKW viel zu lange zu leiden haben.“<br />]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/wir-haben-keinen-pazifik-vor-der-haustuer.html</link>
      <pubDate>Sun, 08 May 2011 19:57:00 +0200</pubDate>
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      <title>Unkonventionelles Erdgas in NRW – NEIN zum Fracing!</title>
      <description><![CDATA[<strong>Unkonventionelles Erdgas in NRW – NEIN zum Fracing!</strong><br /><br /><strong>Was ist Unkonventionelles Erdgas?</strong><br /><br />Seit langem ist bekannt, dass es in Niedersachsen und NRW große <strong>Erdgasvorkommen in tiefen Gesteinsschichten</strong> gibt, die dort <strong>in kleinen Blasen im Gestein eingeschlossen</strong> sind. In NRW werden auf einer Gesamtfläche, die halb so groß ist wie NRW selbst, 2100 Milliarden Kubikmeter Erdgas vermutet. Bislang war die Förderung jedoch unwirtschaftlich. Da sich durch die Verknappung der Ressourcen der Preis für Erdgas und –öl jedoch stark erhöht hat und neue Techniken die Förderung auch eingeschlossenen Erdgases ermöglichen, sollen Probebohrungen durchgeführt werden. Dieses Verfahren nennt man Hydraulic Fracturing, kurz Fracing.<br /><br />Dafür haben bereits jetzt <strong>neun Großunternehmen</strong>, u.a. z.B. ExxonMobil und Wintershall, d<strong>ie Gebiete unter sich aufgeteilt</strong>. Eines dieser Gebiete, dies hat sich Wintershall gesichert, betrifft z.B. die vier Kreise HSK, Soest, Oelde und Märkischer Kreis. In NRW wurden bereits <strong>18 Lizenzen für Probebohrungen vergeben</strong>, ohne dass die Bevölkerung darüber informiert wurde. <br /><br /><strong>Wie wird das Erdgas gefördert?</strong><br /><br />Im Gegensatz zum konventionellem Erdöl und Erdgas, kann der Bereich mit Unkonventionellem Erdgas nicht einfach <strong>vertikal angebohrt</strong> werden. <strong>Es muss anschließend noch horizontal in der Gesteinsschicht weiter gebohrt werden,</strong> um einen möglichst großen Bereich abzudecken. Anschließend werden dann an verschiedenen Stellen Löcher in den Bohrkern gesprengt. Dann wird Wasser, vermischt mit Sand und bis zu 268 verschiedenen Chemikalien unter Hochdruck in das Gestein gepresst. Dabei wird das Gestein mit Rissen von bis zu 100m Länge aufgespalten und das vorhandene Erdgas kann an die Erdoberfläche geleitet werden. <br /><br />Bei der z.Z. meist verbreiteten Bohrmethode werden mehrere Reihen an Bohrungen nebeneinander angelegt. Die horizontale Länge eines Bohrkerns kann 1-1,5 km lang sein. Der Anteil an Chemikalien im Wasser schwankt zwischen 0,2 und 2 Prozent. 15 – 80 % des Wassers wird mit der Gasförderung wieder aufgefangen. Ein Teil jedoch bleibt im Gestein zurück. Ein großes Problem ist, dass riesige Mengen an Wasser benötigt werden, die dann verunreinigt sind und entsorgt werden müssen. <br /><br />Welche Chemikalien für das Fracing benutzt werden, musste bisher von den Unternehmen nicht angegeben werden. Auch die Bundesregierung hat zur Beurteilung der Probebohrungen nicht nach der Zusammensetzung dieses Giftcocktails gefragt. Doch diese Chemikalien stellen das größte Problem dar. Unter den 260 Chemikalien, die zum Fracing genutzt werden, sind 58 zum Teil hochgiftige Substanzen, die Krebs auslösen.<br /><br />Im Vergleich zu konventioneller Gasförderung verursacht die Förderung von Unkonventionellem Erdgas 1,5 bis 2 mal so hohe Kosten. <br /><br /><strong>Ist die Förderung von Unkonventionellem Gas notwendig für unsere Versorgung?</strong><br /><br /><strong>Erdgas ist eine sinnvolle Ergänzung zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien</strong>, zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und dezentralen Blockheizkraftwerken. In Niedersachsen wird bereits konventionelles Erdgas gefördert, um unabhängiger von z.B. russischem Gas zu sein. Unkonventionelles Erdgas könnte als Ergänzung ein Baustein sein bis zum Ziel der vollständigen Stromversorgung durch erneuerbare Energien. Ob allerdings in Deutschland und Europa jemals wirtschaftlich Unkonventionelles Erdgas gefördert werden kann, bleibt zu untersuchen. <br /><br /><strong>Wer verdient am Unkonventionellen Erdgas?</strong><br /><br />Natürlich wollen die <strong>Unternehmen an dem Erdgas viel verdienen</strong>. Aber es gibt auch noch <strong>andere Gewinner</strong>: das <strong>Land </strong>bekäme als Förderabgabe 16 % des Durchschnittspreises für Importgas, was einen Millionenbetrag ausmacht. Die Kommunen hingegen gingen leer aus. Es werden aber auch <strong>wirtschaftliche Vorteile</strong> daraus erwachsen, d.h. <strong>weitere Unternehmen</strong> werden sich im Umfeld der Bohrfelder ansiedeln, was wiederum bedeutet, dass <strong>Arbeitsplätze </strong>geschaffen würden. <br /><br /><strong>Welche Nachteile/Gefahren bringen die Bohrungen für die Anwohner in der Umgebung?</strong><br /><br />Die Probebohrungen führen u.a. zu <strong>erhöhtem Verkehr</strong>, was aber anschließend wieder abebbt. Der <strong>Landverbrauch</strong> wie auch der <strong>Wasserverbrauch</strong>, der dann zu <strong>riesigen Mengen an verseuchtem Wasser</strong> führt, bleibt uns erhalten. Ein weiteres, vielleicht noch größeres Problem kann der Teil des giftigen Wassers darstellen, der im Boden verbleibt. <br /><br />Die Unternehmen versichern, dass die Gifte nicht mit dem Grundwasser in Berührung kommen können.  Die Befürchtung hier jedoch ist groß, dass das Gift über die Risse ins Trinkwasser gelangen könnte. Und <strong>diese Befürchtung ist nicht unbegründet. <br /></strong><br /><strong>Monitor berichtet, dass im niedersächsischen Damme bereits Probebohrungen durchgeführt wurden</strong>, ohne dass die Bevölkerung oder auch der Stadtrat davon in Kenntnis gesetzt worden wären. Rechtlich ist das eine Entscheidung aus dem Bergrecht, nach dem die Bevölkerung oder die öffentlichen Stellen wie Wasserbehörden, Kreise oder Kommunen nicht informiert werden müssen. Damit ist das Bergrecht nicht mehr zeitgemäß und muss dringend überarbeitet werden.<br /><br /><strong>In den USA wird das Fracing bereits seit 2005 angewandt</strong>, und es ist schon Grundwasser durch die giftigen Chemikalien und radioaktiven Stoffe verunreinigt worden. Exxon nennt diese Chemikalien nur nebulös „Additive“, doch darunter sind giftige Substanzen wie Arsen, Magnesium Chloride und Petroleumverbindungen. <br /><br />Der <strong>Weltspiegel berichtet über extrem hohe Methankonzentrationen</strong>, die zusammen mit dem Trinkwasser aus den Wasserhähnen entweichen, ein Abfallprodukt des Erdgases. Damit ist sehr wahrscheinlich, dass das Erdgas und damit auch das zurückgebliebene Wasser mit dem Trinkwasser in Berührung gekommen ist. Eine Untersuchung der amerikanischen Umweltbehörde EPA zum Fracing soll bis Ende 2012 abgeschlossen sein.<br /><br /><span style="font-size: 12px;"><strong>Zumindest bis zum Ergebnis dieser Untersuchung sollten deshalb keine Probebohrungen mehr genehmigt und durchgeführt werden!</strong></span><br /><br />Cordula Ungruh<br />1.2.2011<br /><br />Website Wibke Brems, Klima- und Energiepolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion:<br /><a href="http://wibke-brems.de/themen/unkonventionelles-erdgas/">http://wibke-brems.de/themen/unkonventionelles-erdgas/</a><br /><br />Website Oliver Krischer, Sprecher für Energie- und Ressourceneffizienz der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 /Die Grünen:<br /><a title="Website Oliver Krischer" onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://oliver-krischer.eu/aktuelles.html">http://oliver-krischer.eu/aktuelles.html</a><br /><br />Bericht Weltspiegel vom 12.12.2010:<br /><a title="Bericht Weltspiegel" onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6056834?pageId=&amp;moduleId=329478&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=">http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/6056834?pageId=&amp;moduleId=329478&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=</a><br /><br />Bericht Monitor vom 18.11.2010:<br /><a title="Bericht Monitor" href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1118/wasser.php5">http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1118/wasser.php5</a><br />]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/unkonventionelles-erdgas-in-nrw-nein-zum-fracing.html</link>
      <pubDate>Fri, 04 Feb 2011 15:31:00 +0100</pubDate>
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      <title>Quo vadis, Stadtwerke?</title>
      <description><![CDATA[Die Lippstädter Grünen begrüßen sehr die Ankündigung von Stadtwerke-Chef Siegfried Müller, stärker als bisher auf Erneuerbare Energien zu setzen Mit großem Unverständnis reagieren sie dagegen auf das gleichzeitige „pro Atom” des Geschäftsführers und auf seine Absicht, in großer Menge Strom aus Braunkohle einzukaufen.<br /><br />Wir Grüne möchten eine Energie- und Klimapolitik durchsetzen, die sich an dem orientiert, was der Gesellschaft gut tut und nicht den kurzsichtigen Interessen der Energiekonzerne. Energiesicherheit und Klimaschutz gehören zusammen. Nimmt man die wachsende Konkurrenz um begrenzte Ressourcen ernst und will man den Anstieg der globalen Temperatur um mehr als 2 ° verhindern, dann muss der Ausstoß von Klimagasen in Deutschland um mindestens 40 Prozent bis 2020 gesenkt werden", umreißt Wilhelm Rönnau die Ziele der Grünen. „Die Erreichung dieser Ziele bei vollem Erhalt der Energiesicherheit ist die Richtschnur unserer Politik. Dafür bedarf es eines umfassenden Maßnahmepakets – vom Atomausstieg über den Stopp des Neubaus von Kohlekraftwerken hin zum Ausbau der Erneuerbaren Energie und der Modernisierung der Netze sowie der Förderung der Elektromobilität, des Stromsparens und einer schnelleren Gebäudesanierung”, führt W. Rönnau weiter aus.<br /><br />Heute sind 17 Atomkraftwerke in Betrieb, die in den letzten Jahren zwischen 23 und 26 % zur Stromerzeugung und zu rund 6 % des Endenergieverbrauchs beigetragen haben. Bis heute sind ca. 6.000 Tonnen hochradioaktive und 110.000 Kubikmeter mittel- und schwachradioaktive Abfälle angefallen. Die beabsichtigte Laufzeitverlängerung würde die Vormachstellung der vier großen Energiekonzerne auf dem Strommarkt zementieren, Stadtwerke und kleinere Stromerzeuger wären die Verlierer dieses Geschenks an die Konzerne.<br /><br />Atomkraftwerke senken auch nicht die Strompreise, denn diese richten sich nicht nach den realen Erzeugungskosten, sondern nach den Kosten des teuersten Kraftwerks, dessen Strom an der Strombörse in Leipzig gehandelt wird, den sogenannten Grenzkosten – und das ist in der Regel ein Kohle- oder Gaskraftwerk. Deswegen senken AKWs auch nicht die Durchschnittspreise, sondern erhöhen allenfalls den Gewinn der vier großen Energiekonzerne.  <br /><br />Deshalb halten es auch die Lippstädter Grünen für erforderlich, die acht ältesten und unsichersten Atomkraftwerke jetzt abzuschalten, Brennelemente zu besteuern, von den Betreibern eine Erhöhung der Deckungsvorsorge für Unfälle zu verlangen sowie ein ergebnisoffenes Suchverfahren für ein Atomendlager mit mehreren Alternativen.<br />„Durch Innovation und Massenfertigung sinken die Kosten Erneuerbarer Energien stetig, deren Ausbau wir dagegen propagieren, während fossile Brennstoffe zunehmend teurer werden. Bereits in wenigen Jahren kann Strom aus Erneuerbaren Energien daher für Verbraucher preisgünstiger sein als der konventionell erzeugte Strom-Mix. Eine ähnliche Entwicklung ist im Wärmebereich sowie bei den Kraftstoffen zu beobachten. <br /><br />Teilweise massive Preisanstiege für Öl und Erdgas führen immer wieder zu enormen Kostenbelastungen, die vor allem einkommensschwache Haushalte treffen. Die Preisentwicklung bei fossilen Energieträgern wird immer unberechenbarer, für viele Menschen könnten Öl und Erdgas in naher Zukunft unerschwinglich werden – erst recht, wenn man die enormen ökologischen Kosten fossiler Energieträger einbezieht, welche die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko wieder eindringlich veranschaulicht”, betont der sozialpolitische Sprecher der Grünen, Heinz Gesterkamp.<br />Die Grünen lehnen auch die Beteiligung der Stadtwerke am neuen RWE-Braunkohlekraftwerk Neurath am Niederrhein entschieden ab, mit der die Stadtwerke ab dem Jahr 2013 ein Fünftel des Lippstädter Strombedarfes decken möchten. <br /><br />Die Kohleverstromung ist nämlich die klimaschädlichste und ineffizienteste Art der Stromerzeugung: Braunkohlekraftwerke sind dreimal, Steinkohlekraftwerke etwa doppelt so klimaschädlich wie moderne Gaskraftwerke. Selbst modernste Kohlekraftwerke lassen mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie ungenutzt verpuffen. Kohlekraftwerke setzten darüber hinaus große Mengen Schadstoffe frei, z. B. Schwermetalle, Feinstäube, Stickoxide und gefährliche Chlorverbindungen.<br /><br />Neben den klimaschädlichen Auswirkungen der Kohleverstromung hinterlässt auch die Gewinnung der Kohle immense Schäden: Neben der Zerstörung ganzer Landschaften durch den Tagebau treten - auch nachdem der Bergbau längst eingestellt wurde - Bodensenkungen auf. Die Folgen sind Bergschäden an Gebäuden, Straßen, Deichen und Kanälen oder das dauerhafte Abpumpen des Grundwassers zur Vermeidung von Überflutungen.<br />Trotz der großen Klima- und Umweltschäden stammt heute immer noch fast die Hälfte des in Deutsch¬land produzierten Stroms aus Kohlekraftwerken: die 29 Kohlekraftwerke mit einer Gesamtleistung von knapp 39.000 MW pusten jährlich 300 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosphäre. <br /><br />Das ist mehr als ein Viertel aller CO2-Emissionen Deutschlands. Zehn neue Kohle-Kolosse befinden sich derzeit im Bau, mehr als 10 weitere sind in Planung. Dieser Zubau würde dafür sorgen, dass auch in Jahrzehnten noch bis zu 150 Millionen Tonnen klimaschädliches CO2 aus Kohlekraftwerken freigesetzt würden. Eine Senkung der CO2-Emissionen gemäß dem Klimaschutzziel der Bundesregierung um 40 Prozent bis 2020 ist vor diesem Hintergrund nicht erreichbar. Dies gilt erst recht für das Klimaschutzziel von minus 95 Prozent bis 2050.<br /><br />Der Bau neuer Kohlekraftwerke ist deshalb klimapolitisch nicht zu verantworten und auch energiepolitisch rückständig, weil er eine überkommene zentrale und ineffiziente Versorgungsstruktur zementiert.<br />Mit grüner Energiepolitik könnte der Strom in Deutschland im Jahr 2020 zu über 40 Prozent aus erneuerbaren Quellen und zu 30 Prozent aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung stammen. Nur noch ein Rest käme aus konventionellen Kraftwerken, die nach und nach vom Netz gehen würden.<br /><br />Um den erforderlichen Strukturwandel in der Energiewirtschaft voranzutreiben und die CO2-Emis¬sionen zu senken, muss der Bau neuer Kohlekraftwerke sofort gestoppt werden. Die Grünen wollen dazu einen strengen Mindestwirkungsgrad von 58% für alle fossilen Kraftwerke einführen. Damit würde der Neubau von Kohlekraftwerken unterbunden. Bei neuen fossilen Kraftwerken mit Wärmeauskopplung möchten sie  einen Jahreswirkungsgrad von 75 Prozent vorschreiben, was bedeutet, dass mindestens drei Viertel der eingesetzten Energie auch tatsächlich genutzt werden.<br /><br />Auch mit der vagen Aussicht auf die Technik der CO2-Ausscheidung und -Lagerung (CCS) ist es unverantwortlich, heute noch in Braunkohle zu investieren. Die CCS-Technik ist aus vielerlei Gründen so etwas wie ein ungedeckter Scheck, denn die diese aufwändige Technik reduziert zum einen die Wirkungsgrade der Kohlekraftwerke auf das Niveau der 1950er Jahre (höchstens 35% statt 45%) und andererseits ist die Frage einer dauerhaften Endlagerung des abgeschiedenen CO2 nicht gelöst.<br /><br />Auf der Grundlage des im Jahr 2000 beschlossenen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat es<br />einen beispiellosen Ausbau erneuerbarer Energien im Stromsektor gegeben. Heute stehen in Deutschland 40.000 MW installierter Leistung aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse bereit. 16,1% des 2009 verbrauchten Stroms stammten aus erneuerbaren Quellen. Über 300.000 Menschen arbeiten heute in der Erneuerbaren-Branche.<br /><br />Die durch das EEG anfallenden Mehrkosten von wenigen Euro pro Haushalt und Monat haben sich als nutzbringende Zukunftsinvestition erwiesen. Allein im Jahre 2008 ersparten erneuerbare Energien fossile Brennstoffe in Höhe von 7,8 Mrd. Euro. „Deswegen begrüßen wir ausdrücklich die Investition der Stadtwerke in neue Windkraftanlagen in der Oberpfalz und schlagen gleichzeitig für Lippstadt die Ausweisung weiterer Flächen für Windräder vor”, sagt Wilhelm Rönnau und wünscht sich für die nahe Zukunft einen klaren Öko-Kurs der Stadtwerke und keinen Zickzack-Kurs, um dadurch ihre unabhängige Existenz zu sichern.<br /> <br />Wilhelm Rönnau, Heinz Gesterkamp<br />(Bündnis90/Die Grünen)<br /><br />]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/quo-vadis-stadtwerke.html</link>
      <pubDate>Thu, 30 Sep 2010 19:01:00 +0200</pubDate>
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      <title>Die Sonne kostet, aber nützen tut sie uns noch viel mehr</title>
      <description><![CDATA[Vor wenigen Tagen hat sich der Geschäftsführer der Lippstädter Stadtwerke, Siegfried Müller, zu dem Thema Photovoltaik (PV) geäußert und seinen Kunden eine Strompreiserhöhung in Aussicht gestellt, welche vor allem durch die gestiegene Zahl installierter PV-Anlagen verursacht worden sei. Darüber hinaus geht S. Müller davon aus, Strom werde schon bald zum „Luxusgut“ und warnt eindringlich vor einer Versorgungslücke. „Die Probleme des Landes seien nicht durch Erneuerbare Energien zu lösen“ heißt es in Anspielung auf energiepolitische Positionen der Grünen. Zum Glück sehen dies viele Experten hier zu Lande anders: Im Gegensatz zu Herrn Müller kam der Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen (SRU) gerade erst im Mai diesen Jahres zu dem Ergebnis, dass eine 100%ige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien schon im Jahr 2050 möglich ist, und er steht mit dieser Meinung nicht alleine da.<br />Das Grüne Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Rönnau stellt zunächst einmal fest: „ Deutschland ist Stromexportland! Jahr für Jahr exportiert Deutschland große Mengen Strom in seine Nachbarländer. Wer in Zeiten einer hohen Einspeisung aus Windenergie Strom an der zuständigen Börse EEX in Leipzig einkauft, der bekommt dafür sogar noch Geld draufgelegt! Dieses Überangebot an Strom nimmt sogar eher zu, da der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter fortschreitet und die Anlagen durch technische Innovationen immer effizienter werden.“ Gleichzeitig sank in Deutschland die Stromnachfrage in vergangenen Jahren tendenziell leicht ab, in 2009 in Folge der Wirtschaftskrise sogar um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutschland ist von einer Stromlücke Lichtjahre entfernt und sollte die Bundesregierung auch noch den vier großen Energieversorgungskonzernen die gefährliche Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, die die Grünen entschieden ablehnen, schenken, wird das Überangebot in den vielerorts maroden deutschen Stromnetzen endgültig zum Problem. <br />Bei den von Geschäftsführer Müller angesprochenen Kosten gilt es zunächst festzuhalten, dass die angegebene Vergütung von 13 Mrd. Euro für PV-Anlagenbetreiber deutlich zu hoch angesetzt ist. Tatsächlich waren es laut einem im Auftrag des Bundesumweltministerium erstellten Gutachten 10,8 Mrd. Euro für alle Erneuerbaren Energien, also auch Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geowärme, und davon de facto nur 3,2 Mrd. Euro für PV. Die über die EEG-Umlage zu schulternden Differenzkosten lagen bei 5,3 Mrd. Euro, was vor allem durch die auf Grund der Wirtschaftskrise gesunkenen Großhandelspreis für Strom zurückzuführen ist. Diese Daten werden auch von Branchenverbänden bestätigt.<br /><br />„ Richtig ist, dass es seit dem Jahr 2000 deutschlandweit zu einem deutlichen Anstieg der Strompreise gekommen ist. Im Bundesdurchschnitt von 13,9 Cent/kWh auf 23,2 Cent/kWh in 2009. Dieser rasante Anstieg innerhalb einer knappen Dekade ist jedoch vor allem auf gestiegene Beschaffungskosten für Rohstoffe wie Erdgas und Kohle, der immer noch mangelhaften Liberalisierung des Strommarktes sowie Steuererhöhungen zurückzuführen“, erklärt der sozialpolitische Sprecher der Lippstädter Grünen, Heinz Gesterkamp. Die Erneuerbaren Energien (bzw. die im Strompreis enthaltene EEG-Umlage) haben bei der Strompreisbildung bis zum Jahresbeginn 2010 kaum eine Rolle gespielt (2009 nur 5 Prozent des Strompreises). Auch danach lag ihr Anteil immer noch bei unter 10 Prozent. Fakt ist, der Zubau an Solaranlagen hat seit Einführung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000, welches Anlagenbetreibern eine gesetzlich fixierte Vergütung für eingespeisten Strom garantiert, deutlich zugenommen. Durch die gestiegene Konkurrenz am Weltmarkt und gesunkene Rohstoffpreise ist es im Jahr 2009 zu einem Preisverfall der Module und in dessen Folge zu einem wahren Boom an Neuinstallationen gekommen, der bis heute anhält. Die Absenkung der Vergütungssätze für Solarstrom zum 01.07. war eine Folge dieser Entwicklung, auch wenn die Bundesregierung handwerkliches Geschick dabei vermissen ließ. Der Boom der Solarenergie wird tatsächlich zu einem Anstieg der EEG-Umlage führen, dessen Höhe am 15. Oktober bekanntgegeben wird. „Nach wir vor wird die EEG-Umlage jedoch nur einen geringen Teil des Strompreises ausmachen. Viel wichtiger ist es dagegen, sich mit den volkswirtschaftlichen Effekten der Erneuerbaren Energien auseinanderzusetzen, denn hier übersteigt ihr Nutzen ihre Kosten schon heute bei Weitem“, wehrt sich Wilhelm Rönnau gegen die Vorwürfe von Siegfried Müller. Das Fraunhofer Institut für Innovations- und Systemforschung (ISI) hat gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftforschung (DIW), dem Deutschen Institut für Zukunftsenergiesysteme und der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) gerade im März diesen Jahres eine Studie vorgelegt, welche zu dem Ergebnis kommt, dass Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien in 2008 einen volkswirtschaftlichen Gewinn von 2 Milliarden Euro gebracht haben. Verglichen wurden die Kosten, die durch die Förderung von Wind- und Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geowärme entstanden sind, mit ihrem Nutzen durch vermiedene Umweltschäden. Aufgeführt wurden außerdem ökonomische Effekte des Ausbaus Erneuerbarer Energien. Der derzeit noch notwendigen Förderung Erneuerbarer Energien steht also ein hoher volkswirtschaftlicher Nutzen gegenüber: Beim Einsatz von Kohle, Erdöl und Erdgas entstehen Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschäden, die sich nicht in deren Preisen spiegeln. Erneuerbare Energien vermeiden Klimaschäden und Kosten für Energieimporte. Die Einspeisung von Erneuerbaren Energien senkt zudem den Strompreis an der Börse. Sie bringen so insgesamt mehr Nutzen für die gesamte Volkswirtschaft, als ihre Förderung kostet. Weiter sind in dieser Branche mittlerweile über 300.000 Menschen beschäftigt, und Erneuerbare Energien-Technologien Made in Germany sind auf der ganzen Welt erfolgreich und heiß begehrt. Dies alles verdankt Deutschland zu einem hohen Anteil dem EEG, welches parteiübergreifend mittlerweile als grandiose Erfolgsstory bewertet wird. <br />„ Am Beispiel der Windenergie wird etwa deutlich, dass sich die mittlere Anlagenleistung binnen 20 Jahren mehr als verzwölffacht hat – von knapp 165 Kilowatt im Jahr 1990 auf gut 2.000 kW im Jahr 2009“, weist das Grüne Aufsichtsratmitglied W. Rönnau auf die Fortschritte bei der Technologieentwicklung hin. Zugleich sank der Preis pro erzeugter Kilowattstunde um mehr als die Hälfte. Moderne Windkraftanlagen sind zudem in der Lage, wichtige Systemdienstleistungen für die Spannungs- und Frequenzhaltung im Stromnetz zu erbringen. Auch diese Innovation wurde vor allem durch einen Bonus im EEG in Gang gesetzt. Die Photovoltaik kann ebenfalls mit deutlichen Preisrückgängen glänzen: Im Jahr 1990 lagen die Systemkosten für Photovoltaik noch bei 14.000 Euro pro Kilowatt, Ende 2009 wurden nur noch gut 3.000 Euro für die gleiche Leistung bezahlt. Die Wirkungsgrade der Solarzellen verbessern sich zugleich kontinuierlich, der Energieverbrauch für die Herstellung der Module sinkt. Heute liegt die energetische Amortisationszeit einer durchschnittlichen Dachanlage samt aller Systemkomponenten bei ca. 3,5 Jahren. Auch die Photovoltaik ist mittlerweile technisch in der Lage, zur Spannungsstabilisierung im Netz beizutragen.<br /><br />Die Bürgerinnen und Bürger profitieren von dem Ausbau der Erneuerbaren Energien auch in Form von Mehreinnahmen der Kommune in der sie leben. Dazu H. Gesterkamp: „In einer aktuellen Studie untersuchen das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und das Zentrum für Erneuerbare Energien der Universität Freiburg (ZEE), welchen Einfluss der Ausbau Erneuerbarer Energien auf Arbeitsplätze, Einkommen, Gewinne und Steuereinnahmen vor Ort haben. Das Ergebnis lautet, dass Kommunen besonders von der Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Einsparung von fossilen Brennstoffkosten, die Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen und durch Steuer- und Pachteinnahmen profitieren.“ Sollte es bis 2020 wie von der Branche erwartet einen Ökoenergie-Anteil von 28,7 Prozent (Strom, Wärme, Kraftstoffe) geben, steigen die Einnahmen nur der Kommunen von 6,6 Mrd. Euro im Jahr 2009 auf mindestens 12,3 Mrd. Euro im Jahr 2020 deutschlandweit. Weiter werden dadurch im Jahr 2020 mindestens 33 Mrd. Euro fossile Brennstoffimporte vermieden. Die Ergebnisse der Studie belegen das hohe Potenzial der dezentralen erneuerbaren Energien. Die Kommunen profitieren stark von ihrem Ausbau. Dies kommt vor allem der regionalen Wertschöpfung zugute.<br /><br /><br />Wilhelm Rönnau<br />Heinz Gesterkamp<br />(Bündnis 90/ Die Grünen)]]></description>
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      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 18:42:00 +0200</pubDate>
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      <title>Biogasanlage in Bad Waldliesborn</title>
      <description><![CDATA[Biogas ist eine gute Möglichkeit der dezentralen Energieversorgung, aber es gibt gute Gründe gegen eine Biogasanlage in Bad Waldliesborn.<br />Mit dieser Einschätzung reagiert die Fraktionssprecherin Ursula Jasperneite-Bröckelmann auf die derzeitige Diskussion zu diesem Thema. Die Sprecherin betont, dass sie selbst sich intensiv mit diesem Thema aus energiepolitischer aber auch aus Sicht von Planungsrecht und Naturschutz beschäftigt hat. <br />Die Zahl der Biogasanlagen wächst. Allerdings unterscheiden sich Art und Produktion der Biomasse, so dass ihr Einsatz unterschiedlich sinnvoll ist. Zu bedenken bei Nawaro Anlagen - wie in dem Kurort geplant - ist, dass viel landwirtschaftliche Fläche benötigt wird und eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion und zum Naturschutz entsteht.<br />Biogas - Anlagen sind auf jeden Fall dort sinnvoll und notwendig, wo sie der Verwendung von Reststoffen aus der Landwirtschaft dienen, oder in Gewerbegebieten, wo  Biogas aus Abfall gewonnen werden sollte. <br />Das Wahlprogramm der Lippstädter Grünen hat nach intensiver Diskussion diese Aspekte aufgenommen. Die Grünen wollen danach Biogaserzeugung vorrangig aus Reststoffen ohne Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung. Die energetische Nutzung von Biomasse ist kein Selbstzweck, sondern macht nur Sinn, wenn sie dem Klimaschutz dient und den Naturhaushalt nicht schädigt. <br />Grünes Programm ist auch die Produktion von Nahrungsmitteln in der Region sowie die Erhöhung des Waldanteils aus Klimaschutzgründen. Warum nicht vorrangig diese Ziele in dem Kurort verfolgen. Ziele, die zum Kurort Bad Waldliesborn gut passen.  Eine Biogasanlage in einem Gebiet zu befürworten, in dem der  Flächennutzungsplan als Entwicklungsziel Wald ausweist und das im Landschaftsschutzgebiet liegt, passt nicht.  <br />     <br />Die Bad Waldliesborn GmbH sollte zudem Energiesparpotenziale ausschöpfen. Schwachstellen sind z. B. ein ineffizientes Lüftungssystem und zu wenig Dämmung. Auch Kollektoranlagen für die Wassererwärmung können zu einer erheblichen CO 2 Minderung beitragen, erinnern die Grünen an das wichtige Ziel von nachhaltiger Energieeinsparung.<br />  <br />Ulla Jasperneite-Bröckelmann<br />]]></description>
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      <pubDate>Tue, 04 Aug 2009 15:43:00 +0200</pubDate>
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      <title>Grüne besuchen Klimakommune Lemgo</title>
      <description><![CDATA[9. Juli 2009<br /><br />Lippstädter Grüne besuchten in diesen Tagen das Energie- und Umweltzentrum in Lemgo. Dipl. Ing. Rainer Joswig, freiberuflicher Berater, informierte sie  ausführlich über das Klimaschutzkonzept der Stadtwerke Lemgo sowie über den vorbildlichen Betrieb des Lemgoer Stadtbus.<br /> <br />Seit der Lemgoer Stadtbus vor 15 Jahren auf ein Rendezvous-System umgestellt wurde, stieg die Fahrgastzahl von 40 Tausend auf heute rund 2 Millionen pro Jahr. Bei dem Rendezvous-System treffen sich zur Hauptverkehrszeit die Stadtbusse jede Viertelstunde an einer zentralen Stelle (am Rande der Fußgängerzone), was das Umsteigen bei Linienwechsel erheblich erleichtert. Verschiedene Europäische Stadtbusbetreiber lassen sich vom Erfolgskonzept Stadtbus Lemgo inspirieren.<br /> <br />Das Klimaschutzkonzept der Stadtwerke Lemgo verdient eine besondere Aufmerksamkeit. 70% der Energie erzeugen die Stadtwerke Lemgo selber. Ab Januar 2009 können alle Lemgoer Haushalte Energie, die zu 100% in eigenen Anlagen erzeugt wird, nutzen. Das trifft sowohl für elektrische Energie als auch Wärmeenergie zu. Bereits seit 1963 nutzen 1612 Haushalte Fernwärme aus 2 ständig modernisierten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, aus denen auch der Löwenanteil der elektrischen Energie stammt. 20 % der elektrischen Energie werden durch Sonne, Wind, Wasser und Biomasse abgedeckt. Für das Jahr 2009 werden 8,9 Mio. EUR in neue Netze, Windkraftanlagen, BHKWs, Photovoltaik und Wärmeerzeugungsanlagen (Pellets) investiert. Weitere Maßnahmen werden folgen. So wird das Thema Biomasse in Zukunft eine größere Rolle spielen. Über die heftige und pauschale Ablehnung der Biogas-Anlage in Bad Waldliesborn wundert sich der Landwirtschaftlicher politischer Sprecher Volker Müller.<br /> <br />„Alle Akteure in Lemgo haben verstanden, den Klimaschutz ernst zu nehmen, und die richtigen Maßnahmen ergriffen. Diese wurden bereits mehrfach ausgezeichnet –so ist die alte Hansestadt „NRW-Klimakommune der Zukunft“, sie wurde im Mai diesen Jahres in Brüssel im Wettbewerb „Klima-Energie“ ausgezeichnet und zuletzt durch das Fachmagazin Öko-Test“, macht der energiepolitische Sprecher der Lippstädter Grünen, Wilhelm Rönnau, den Stadtwerken Lippstadt Mut. Das Grüne Ratsmitglied wünscht sich als erstes auf dem Weg zu „Grünen Stadtwerken“, dass Stadt und Stadtwerke gemeinsam alle Standorte in Lippstadt auf die Möglichkeit hin untersuchen, regenerative Energien zu erzeugen. Der Störfall in Krümel macht wieder deutlich wie wichtig ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energie ist.<br /> <br />Wilhelm Rönnau, Heinz Gesterkamp<br />(Bündnis90/Die Grünen)]]></description>
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      <pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:48:00 +0200</pubDate>
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      <title>Grüne kämpfen für den Klimaschutz in Lippstadt und Europa</title>
      <description><![CDATA[20.05.2009<br /><br />Zahlreiche Atomkraftgegner demonstrierten beim traditionellen Sonntagsspaziergang der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" für eine Stilllegung aller Atomanlagen. <br /><br />Das marode Atommülllager Asse "säuft ab", das in Gorleben "tropft durch, und was ist mit Ahaus?" fragte Hans Christian Markert, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Energie der Grünen, die Umweltschützer,  die sich vor dem Rathaus in Ahaus zur Abschlusskundgebung versammelt hatten. "Ahaus darf nicht das Atomklo der Nation werden", ergänzte er. <br /><br />Die BI "Kein Atommüll in Ahaus" befürchtet, dass im Herbst 158 Castoren aus dem Behälterlager Jülich nach Ahaus gebracht werden sollen - eine "völlig sinnlose Atommüllverschiebung", wie auch die Demonstranten aus Lippstadt und Umgebung meinten. Wie aktuell die Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der "nicht beherrschbaren Atomenergie" ist, macht Ratsmitglied Wilhelm Rönnau deutlich, wenn er feststellt: „Bei uns fehlen Transparenz und Offenheit in der Diskussion um die Zukunft der Atomkraftwerke. Wenn nämlich von den Risiken und den wahren Kosten der Kernenergie die Rede ist, dann nur hinter verschlossenen Türen", kritisiert der Lippstädter.<br /><br />Doch die Grünen engagieren sich nicht nur gegen eine Verlängerung der Laufzeit alter AKWs und wie in Ahaus gegen eine unsichere Lagerung von Atommüll, sondern auch gegen den nicht mehr zeitgemäßen Bau von Kohlekraftwerken. Deshalb fordern sie in Lippstadt weiterhin „Grüne Stadtwerke“. Nach ihrer Ansicht ist eine regionale Stromerzeugung mit einem Mix aus Regenerativen Energien, dem Isolieren von Häusern, der Kraftwärmekopplung und Energiespartechnik möglich. Zu dem Thema „Energiewende in Lippstadt und Europa“ Informieren die Grünen am Samstag, dem 23.05.09, an einem Stand auf der Langen Straße, Ecke Poststraße. <br /><br />Dort möchten sie anhand von kleinen konkreten Beispielen, wie einem Pellettsgrill und einem Solarkocher die Energiewende einläuten. Dabei bekommen sie  Unterstützung von Oliver Krischer, dem Energieexperten der Landtagsfraktion in Düsseldorf.  <br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br />Wilhelm Rönnau, Heinz Gesterkamp<br />(Bündnis90/Die Grünen)]]></description>
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      <pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:45:00 +0200</pubDate>
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      <title>Grüne Radtour am Pfingst-Sonnabend</title>
      <description><![CDATA[26.05.2009<br /><br />Am Samstag, den 30.05.2009 starten Bündnis 90/Die Grünen um 10 Uhr zu einer Radtour durch Lippstadt, um auf den problembehafteten Zustand des innerstädtischen Radwegenetzes hinzuweisen. Außerdem geht es den Grünen darum zu zeigen, wie schwierig es für Radfahrer ist, komfortabel von Süd nach Nord durch die Stadt zu kommen. „Wir laden alle Interessierten ein, mit uns die Straßen Lippstadts zu testen“, erklärten Cordula Ungruh, Sprecherin des Ortsverbandes und Berthold Niehage, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen. <br />Anschließend soll am Stand in der Lange Straße die Situation für Radfahrer im Besonderen sowie die Mobilität von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern im Allgemeinen genauer diskutiert werden.<br /><br />Cordula Ungruh, Berthold Niehage]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/gruene-radtour-am-pfingst-sonnabend.html</link>
      <pubDate>Thu, 09 Jul 2009 18:12:00 +0200</pubDate>
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      <title>FairKehr – 2. Grüne Fahrradtour durch die Lippstädter Innenstadt</title>
      <description><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen wollen das Radfahren vor allem im Alltag und in der Innenstadt stärken. Schnell und unkompliziert mit dem Rad in der Stadt unterwegs sein, parken und einkaufen können. Um dieses Thema ging es am vergangenen Samstag bei einer von Berthold Niehage, dem Radfahrexperten von  Bündnis 90/Die Grünen, durch die Lippstädter Innenstadt veranstalteten Innenstadttour, an der auch Mitglieder der Grünen Jugend und interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. <br /><br />Eine knappe Stunde führte die Tour von Süden kommend durch verschiedene innerstädtische Straßen und Pfade bis zum Infostand der Grünen in der Lange Straße.  Das anschließende Fazit von Berthold Niehage und der Fraktionssprecherin Ursula Jasperneite-Bröckelmann fiel einhellig aus:  In Lippstadt müssen mehr Anreize zum Radfahren getätigt werden. Es fehlen übersichtliche und sichere Radverkehrsverbindungen. Im Straßenraum von Lippstadt ist das Fahrrad bisher zu wenig präsent.  <br /><br />Berthold Niehage<br />Ursula Jasperneite-Bröckelmann]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/fairkehr-2-gruene-fahrradtour-durch-die-lippstaedter-innenstadt.46.html</link>
      <pubDate>Sat, 30 May 2009 17:30:00 +0200</pubDate>
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      <title>Grüne Stadtwerke… Utopie oder schon bald Wirklichkeit?</title>
      <description><![CDATA[So jetzt Gestern wurden die erneuerbaren Energien als zu teuer belächelt, heute werden sie wettbewerbsfähig und morgen sind sie konkurrenzlos billig…behaupten in diesen Tagen die Lippstädter Grünen.<br /><br />Die Lippstädter Grünen werfen die Frage auf, ob die Beteiligung an dem Bau eines <strong>Steinkohlekraftwerks</strong> heute noch zu verantworten ist. Neben der unbestritten <strong>großen Umweltbelastung</strong> durch einen hohen CO2- Ausstoß zeigt sich <strong>auch ein finanzielles Risiko</strong> beim Bau eines solchen Kraftwerkes, das ja bis zu 40 Jahren laufen soll. Nicht ohne Grund hat Steag ihre Beteiligung am Kraftwerksbau in Herne zurückgestellt. Des Weiteren sind die wirtschaftlichen Belastungen durch drastisch steigende CO2- Abgaben, die gerade von der EU beschlossen werden, nicht kalkulierbar. <br /><br />Denn genauso wie jeder Bürger heute schon für sein Schmutzwasser zahlen muss, wird das auch auf Dauer für die CO2-Abgabe Standard sein. „Da wir ja als Grüne in Lippstadt unbedingt eigene Stadtwerke behalten möchten, sehen wir hier langfristig eine Gefährdung für ihren Erhalt,“ erläutert das Grüne Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Rönnau. „Aus meiner Sicht sollten sich die Stadtwerke auf die moderne Stromerzeugung durch erneuerbare Energien konzentrieren und hier ihre Manpower einsetzen, statt die Zeit mit Planungen eines Steinkohlekraftwerkes zu vertun,“ fährt er fort.<br /><br /> Über die verschiedenen Wege, die Zukunft von Stadtwerken zu sichern, möchten die Lippstädter Grünen auf der Podiumsveranstaltung am Montag, dem 10.11.2008, um 19.30 Uhr im Kasino der INI an der Südstraße diskutieren.<br /><br /> Um die Positionen und Pläne der wirtschaftlich sehr erfolgreichen Stadtwerke Lippstadt vorzustellen, hat ihr Geschäftsführer Siegfried Müller zugesagt. Herr Halms von den bundesweit bekannten Elektrizitätswerken Schönau hat sogar sein Kommen aus dem Hochschwarzwald angekündigt, um ihr erfolgreiches Konzept auf der Basis von regenerativen Energieträgern vorzustellen. Reiner Priggen, MdL aus Düsseldorf und Vorsitzender der Enquetekommission „Öl und Gas“ wird die Frage untersuchen, ob die Sicherung der Grundlast überhaupt mit erneuerbaren Energien realistisch ist. Wilhelm Rönnau wird die Position der Lippstädter Grünen vertreten und Lippstädter Potentiale für eine lokale Energiewende herausarbeiten. Die Diskussionsleitung wird Wibke Brems, Sprecherin der „Landesgruppe Energie“, leiten. <br /><br /> Die Lippstädter Grünen wünschen sich eine lebendige kontroverse Debatte, weil das Thema „sichere und sozial verträgliche Energieversorgung“ viele Menschen angeht, wo doch der Winter vor der Tür steht und sie für die kommenden Jahre explodierende Energiekosten fürchten.<br /> <br /> <br /> Wilhelm Rönnau<br /> (Bündnis90/Die Grünen)<br /> <br />]]></description>
      <link>http://gruene-lippstadt.de/index.php/article-reader/items/gruene-stadtwerke-utopie-oder-schon-bald-wirklichkeit.html</link>
      <pubDate>Fri, 07 Nov 2008 12:51:00 +0100</pubDate>
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